
Die Plüschkopfente, die im letzten Winter auf Texel für großes Aufsehen sorgte, ist zurück. Nicht im Wattenmeer, sondern in Ecomare. Der Vogel wurde präpariert und wird in die ständige Sammlung des Museums aufgenommen.
Anfang Januar 2025 wurde die Plüschkopfente an der Ostküste von Texel gesichtet. Das war bemerkenswert: Die Art ist in der Arktis beheimatet und war zuvor noch nie in den Niederlanden gesehen worden. Vogelbeobachter aus dem In- und Ausland reisten eigens nach Texel, um die Ente zu sehen. Später stellte sich heraus, dass der Vogel stark geschwächt war. Am 28. Dezember wurde er von Ecomare abgeholt und dort gepflegt.
Nach einer ersten Erholungsphase wurde die Prachteiderente in die Wildtierauffangstation De Wulp in Den Haag verlegt. Man hatte bereits überlegt, die Plüschkopfente wieder in die Wildnis zu entlassen, als das Tier plötzlich die Nahrungsaufnahme verweigerte und an einer Wurminfektion erkrankte. Leider verstarb es in der Auffangstation. Der Präparator Chris Walen präparierte den Vogel. Die Plüschkopfente ist nun zurück auf Texel und in einer Vitrine im Ecomare ausgestellt. So bleibt die Geschichte dieses seltenen Irrgastes für die Besucher sichtbar.

Am 23. Juli veranstaltet das Ecomare einen besonderen Tag der Plüschkopfente. Besucher erfahren dann mehr über die Pflege des Vogels, über Plüschkopfenten in freier Wildbahn und über die in den Niederlanden heimischen Eiderentenarten.
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